Das nächste Treffen im Plenum in Stuttgart (Landtagsgaststätte) wird am 3. August um 20:00 Uhr stattfinden. Der bekannte Tisch ist bestellt und wie immer sind Gäste und andere Neugierige herzlich willkommen! Ein Motto für diesen Abend gibt es auch schon: “Verschlusszeiten analoger Kameras selber messen”. Sebastian hatte das Verfahren hier (http://www.krahlmann.de/?p=1400) bereits im Detail vorgestellt. Die abgebildete Anlage soll zum Treffen aufgebaut werden, sodass wir die Genauigkeit der Verschlusszeiten unserer Lieblingskameras testen (lassen) können.

Stets der Ihre
Fürchtegott Krahlmann

Vor etwa einem Jahr kam ich eigentlich eher zufällig zu meiner ersten analogen Mess­sucherkamera, einer Leica M4-P. (Übrigens habe ich zu dieser Zeit auch Herrn Krahlmann kennen gelernt :-) ). Ich bekam immer mehr Spaß an der Kamera und vor allem dem sehr schönen alten 50er-Summilux. Die Belichtung habe ich per Hand­belichtungs­messer übernommen. Ob aber die eingestellten Zeiten den echten Verschluss­zeiten der Kamera entsprachen oder nicht, wusste ich nicht. Die Zeiten mussten also ausgemessen werden. Hier mein kleiner Erfahrungs­bereicht.

Das Grundprinzip der Verschlusszeitenmessung ist recht einfach. Ein Laserstrahl erzeugt durch den Verschluss der Kamera einen kurzen Lichtpuls dessen Zeit über einen PC gemessen wird. Dazu wird der Mikrophoneingang der Soundkarte verwendet. Ein kleines Programm simuliert am PC ein Oszilloskop, mit dem die Dauer der Lichtpulse bestimmt werden kann.

Was wird alles benötigt:

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