Es ist vollbracht aufgebaut: Die Bilder hängen, der Sekt steht kalt, die Rede ist geschrieben. Hier nochmals kurz zusammengefasst, was uns am Mittwoch, den 9. Juni 2010 erwartet: Der Abend beginnt um 18:00 Uhr in der Ludwigstraße 83 mit der Vernissage zur Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung «Für hier reicht’s». Elf Fotografen präsentieren mit 22 Bildern ihre jeweils eigene Interpretation des Begriffs «Heimat».
Anfahrt Ludwigstraße 83
Wer vom Flughafen kommt, nimmt die S-Bahn in Richtung Hauptbahnhof (S2 und S3). Er steigt in Fahrtrichtung vorne ein und fährt bis zur Haltestelle Schwabstraße. Dort geht er in Fahrtrichtung nach vorne zur Rolltreppe, biegt nach der Rolltreppe nach schräg links ab oder besser noch um 180° nach links, geht auf der Treppe hinauf und kommt an der Kreuzung Schwabstraße/Rotebühlstraße heraus. Von dort geht er die Schwabstraße weiter (in der Gegenrichtung zum sichtbaren Tunnelportal des Schwabtunnels), bis er an die Kreuzung zur Ludwigstraße kommt, dann nach links … und wer dann bei «Auto Reifenservice Klaus Schierle» angekommen ist, der hat es geschafft.
Vom Haupbahnhof aus fährt man in Richtung Herrenberg, Vaihingen, Flughafen, Messe, Schwabstraße bis zur Schwabstraße und geht in der Gegenrichtung zur Fahrtrichtung zur Rolltreppe.
Für alle, die mit dem Auto kommen oder sich ein noch genaueres Bild machen wollen, hier die Ludwigstraße 83 in Stuttgart-West bei Google Maps. Einen Parkplatz findet man dort freilich nicht … und wenn doch, dann nur zufällig.
… und dann?
Direkt nach nach der Vernissage findet um 20:00 Uhr das monatlich Treffen der L.U.S.T-Gruppe im «Plenum» statt. Das Plenum ist die die Gaststätte im Landtag. Der Landtag liegt in Stuttgart zwischen der Oper und dem Neuen Schloß. (U-Bahn: Charlottenplatz, S-Bahn: Hauptbahnhof oder Stadtmitte.) Die Besucher der Vernissage nehmen zum Plenum die S-Bahn bis zur Stadtmitte oder zum Hauptbahnhof. Wer schon zur Vernissage mit dem Auto kommen will, sollte es beim Plenum (am besten in der Garage unter der Landesbibliothek) abstellen und die S-Bahn zur Schwabstraße nehmen. Wie das geht, ist weiter oben beschrieben.
Das Plenum in der Konrad-Adenauer-Straße 3 findet sich bei Google Maps hier.
Im Plenum sind 18 Plätze auf den Namen «Krahlmann» vorbestellt. Die freundliche und saisonal leicht erkältete Kellnerin wird einen Platz auf der Terasse im Freien freihalten, weil es, wie sie sagt, 33°C haben werde, und sie sicher sei, dass wir die Hitze unter dem Himmel, das langsame und nachhaltige Einkühlen und die nächtliche Feuchtigkeit einem klimatisierten Aufenthalt im Raum vorziehen. Sollte es das ortsübliche Gewitter und in seinem Gefolge anhaltenden Regen geben, werden wir selbstverständlich in dem höchst angenehmen Saal Platz finden.
Treffen der L.U.S.T-Gruppe stehen des öfteren unter einem Motto, so auch dieses Treffen. Das Motto des Abends lautet «Plastikkameras». Wer zum Treffen ins Plenum kommt, darf also gerne eine solche Kamera mitbringen.
Und wer jetzt noch Fragen zum Ablauf des Abends oder zur Anfahrt oder zu sonstwas hat, wendet sich bitte an die im Impressum angegebene E-Mail-Adresse.
(geschrieben unter Zuhilfenahme von bei str ausgeliehenem Text)
freue mich und bin sehr gespannt!
«Geschrieben unter Zuhilfenahme von bei str ausgeliehenem Text.» Interessant, was in der autofreundlichen Version Krahlmanns ausgelassen ist: «Wer mit dem Auto kommen will, sollte es beim Plenum (am besten in der Garage unter der Landesbibliothek) abstellen und die S-Bahn zur Schwabstraße nehmen,
es sei denn er wolle uns, während wir bei Sekt und Butterbrezeln die Bilder anschauen, in seinem Kreiseln auf Parkplatzsuche alle viertel Stunde mal zuwinken.»str.
Sie lesen oben einen “autofreundlichen” Text?
fragt besorgt
Fürchtegott Krahlmann
Lieber Herr Krahlmann, wie Sie an Ihrer Streichung sehen, haben Sie den Parkplatzkreiselverkehr eliminiert. Mir kommt das so vor, als ob Sie das aus Schonung für den sich selbst sinnlos peinigenden Autofahrer getan hätten: Er soll zum Schaden nicht auch noch den Spott haben.
str.
Gleichsam als Ersatz für das Gestrichene schrub ich dem “sich selbst sinnlos
peinigenden Autofahrer” die folgenden mahnenden Worte in den Text: “Einen Parkplatz
findet man dort freilich nicht … und wenn doch, dann nur zufällig.”
Stets der Ihre
Fürchtegott Krahlmann
Noch gut 3 Stunden …. jetzt bin ich langsam ein bisschen aufgeregt.
Wenn derjenige , der anschaut, nicht versteht, was derjenige, der fotografiert, meint, und wenn der, der fotografiert nicht weiß, wie seine Fotografie wirkt und was sie bedeutet, ist das dann Kunst?
Wünschen wir der Ausstellung zum Thema „Heimat“ , dass oben Benanntes nicht zutrifft, so bleiben dennoch einige Fragen, aber auch Anmerkungen, Feststellungen und Thesen, die als geschriebenes Wort eingebracht werden (vielleicht sich in den Ausstellungsexponaten in Teilen widerspiegeln):
„Heimat ist Illusion“, meint Herr Panta rhei, „denn alles fließt und verändert sich ständig!“
Herr Sem Antik stellt fest: „Der Mensch ist somit existenziell heimatlos. Wenn er somit frei von Heimat ist, bedeutet dies noch lange kein Freilos.“
Frau Algebra ergänzt: „Die Heimat des Nichts ist die Null. Das Nichts erhält somit seine Form“.
Die Zwillinge Philos und Sophia rufen dazwischen: „Heimat ist Gegenstand allen menschlichen Handelns, ist gleichzeitig Form + Ordnung menschlichen Lebens.“
Frau Kult merkt an: „Über den Zeitstrang betrachtet, ist Heimat auch die Schwester der Tradition. Heimatlieder befriedigen die Begierde des Kleingeistes.“
Wieder rufen, ja singen die Zwillinge fast:“ Heimat ist lediglich die Essenz menschlicher Vorstellung. Nur die Kunst verschafft ihr eine Existenz. Es mache sich der Mensch ein Bild davon, negativ wie positiv. Das Abbild der Abbilder ist dann Wirklichkeit, somit findet Heimat im abgebildeten Leben seinen Anker. “
Mögen Betrachter wie Aussteller weder Trollinger, noch sonstige Tröster benötigen, sondern reine LUST empfinden.
G52
et post pusillum accesserunt qui stabant et dixerunt Ioanni vere et tu ex illis es nam et loquella tua manifestum te facit
Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Johannes: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
Matthäus 26,73
„Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen“ (Offb 3,
Weshalb von Verrat reden, was dem Erkennen diente? Die Zeichen waren eindeutig; noch ist jemals zu irgendeiner Stunde ein Leugnen erfolgt, zumindest nicht vom dem, der sich Johannes nennt.
G52
Es ist nun schon ein Weilchen her, daß ich mein Evangelium geschrieben habe, aber ich meine mich zu erinnern, im 73. Verse des 26. Kapitels, wie Ihr seit einigen Jahrhunderten zählt, nicht von Verrat (tradere) gesprochen zu haben. Ein Satz weiter oben ist von Verleugnen (negare) die Rede. Ich habe bei meinem Zitat darauf vertraut, daß das keinem gegenwärtig ist oder daß dieser Kontext nicht als leitend für das tertium comparationis empfunden wird. Mir kam es nur darauf an, ein freudiges Zeichen des Wiedererkennens einer mir vertrauten Redeweise zu geben. Mit den Worten meines Kollegen Johannes (10,14) hätte ich – wiederum im Vertrauen auf die Kontextfreiheit – gesagt:
… cognosco meas et cognoscunt me meae
Ich… kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.
Matthäus
War mit dem Auto da, ging problemlos. Habe die Bilder gesehen, ging problemlos. Halbe Trunkiger getrollt, gling pobemlo. Ha da xBhags , ginx ponam … …uff… m… ggrrhhh… sssss…ssss…ssss.. … …
Mir fällt die Anregung ein, gegen Ende oder nach Abschluss dieser schönen Ausstellung die dort gezeigten 20 Bilder auch in einheitlicher Größe hier im KUF in einem eigenen Thread zu “zeigen”. Man hat dann auch für uns selbst und die Nachwelt (vielleicht sogar die nach uns Geborenen, die man nicht mit Nachgeburten verwechseln darf) eine Zusammenstellung der 2. Ausstellung. Vielleicht kann man das auch noch für die 1. LUST-Austellung in Bad Cannstatt nachholen, was im Zeitalter der Digitalisierung von allem und jedem ja kein Problem darstellen dürfte.
Gruß
Summi Cron
Lieber Herr Summi Cron,
das ist eine ganz hervorragende Anregung, wenigstens was die Bilder der aktuellen zweiten Gemeinschaftsausstellung “Für hier reicht’s” betrifft. Selbstredend müssten vorher die Einverständnisse der elf Bildautoren eingeholt werden, die Bilder im Rahmen einer virtuellen Ausstellung auf krahlmann.de zu veröffentlichen. Zudem müssten die Daten einiger Bilder noch angefordert werden. Zwei Aufgaben, die ihren Aufgabenträger noch finden müssen.
Die Bilder der ersten Gemeinschaftsausstellung “L.U.S.T” werden sich nicht vollständig im Internet präsentieren lassen, da in der Vergangenheit wenigstens ein Aussteller für ein solches Vorhaben seine Zustimmung aus sehr nachvollziehbaren Gründen nicht erteilt hat.
Stets der Ihre
Fürchtegott Krahlmann
Man könnte auch einen Ausstellungskatalog als pdf zur Verfügung stellen, bei dem jeder Bildautor noch etwas zu seinem Bildern sagen könnte.
Das finde ich eine sehr gute Idee. Gerne biete ich meine Unterstützung dabei an. Ein Katalog macht es auch leicht, eine Referenz bereitzuhalten, falls man mal danach gefragt wird.
Vielen Dank für die tolle Aufnahme der Nordlichter. Wir sind wieder wohlbehalten in H angekommen. Es war eine tolle Veranstaltung.
Hallo kaan,
freut mich zu hören, dass ihr gut angekommen seid und dass es euch gefallen hat. Es hat
michuns alle mächtig gefreut, dass ihr “eingeflogen” seid und den Abend nicht nur mit euren Bildern, sondern auch mit eurer Anwesenheit bereichert habt.Bleibt zu hoffen, dass unser Überraschungsgast aus dem Süden ebenfalls wohlbehalten zu Hause angekommen ist.