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	<title>Krahlmann</title>
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	<description>Wer Trollinger trinkt, macht keine Dummheiten!</description>
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		<title>Stuttgart ++ 7. September 2010 ++ 20 Uhr ++ Plenum</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krahlmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Plenum]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nächste Treffen im Plenum in Stuttgart (Landtagsgaststätte) wird am Dienstag, den 7. September um 20:00 Uhr stattfinden. Der bekannte Tisch ist bestellt und wie immer sind Gäste und andere Neugierige herzlich willkommen! Das Motto für diesen Abend lautet: “Wir zeichnen unseren Tischnachbarn”. Es wird darum gebeten, Stift und Papier mitzubringen. Stets der Ihre Fürchtegott <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1586'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nächste Treffen im Plenum in Stuttgart (Landtagsgaststätte) wird am Dienstag, den 7. September um 20:00 Uhr stattfinden. Der bekannte Tisch ist bestellt und wie immer sind Gäste und andere Neugierige herzlich willkommen! Das Motto für diesen Abend lautet: “Wir zeichnen unseren Tischnachbarn”. Es wird darum gebeten, Stift und Papier mitzubringen.</p>
<p>Stets der Ihre<br />
Fürchtegott Krahlmann</p>
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		<title>Treffen in Karlsruhe zur Barbara-Klemm-Ausstellung</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 13:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fuerchtegott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Klemm]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[ZKM]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, 21. August 2010 um 14:00 Uhr treffen sich Leicafreunde (u.a. Mitglieder der L.U.S.T.-Gruppe und des Krahlmann-Kreises) aus dem südwestdeutschen Raum zum gemeinsamen Besuch der Barbara-Klemm-Ausstellung in Karlsruhe (Barbara Klemm in Karlsruhe &#8211; Leica User Forum). Danach ist ein Besuch des ZKM &#124; Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe vorgesehen. Wie bereits an anderer <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1569'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, 21. August 2010 um 14:00 Uhr treffen sich Leicafreunde (u.a. Mitglieder der L.U.S.T.-Gruppe und des Krahlmann-Kreises) aus dem südwestdeutschen Raum zum gemeinsamen Besuch der Barbara-Klemm-Ausstellung in Karlsruhe (<a href="http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/leica-kundenforum/128525-barbara-klemm-karlsruhe.html">Barbara Klemm in Karlsruhe &#8211; Leica User Forum</a>). Danach ist ein Besuch des <a href="http://www.zkm.de/">ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe</a> vorgesehen. Wie bereits <a href="http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/forumstreffen/134250-karlsruhe-s-dwest-treffen-21-8-a.html">an anderer Stelle</a> vorgeschlagen, ist es eventuell günstiger, durch Erwerb eines Kombitickets beide Ausstellungen zu besuchen. Wem es reicht, die ca. 300 Bilder von Barbara Klemm zu betrachten, kommt dann billiger weg (Eintrittspreis €5,-). Natürlich ist auch die Möglichkeit gegeben, danach oder anstatt, sich bei Bier oder Kaffee auszutauschen oder einfach nur zu plaudern. Wer Lust darauf hat, ist herzlich eingeladen und willkommen!</p>
<p>Stets der Ihre<br />
Fürchtegott Krahlmann</p>
<p>P.S. Leider ist das Fotografieren in der Barbara-Klemm-Ausstellung untersagt, beim ZKM weiß ich es nicht. Das ZKM sowie die Städtische Galerie sind leicht über <a href="http://maps.google.de/">Google Maps</a> zu finden. Dort gibt es auch eine Tiefgarage.</p>
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		<title>Dienstag, 3. August: Lasershow im Plenum</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<category><![CDATA[Plenum]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlusszeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nächste Treffen im Plenum in Stuttgart (Landtagsgaststätte) wird am 3. August um 20:00 Uhr stattfinden. Der bekannte Tisch ist bestellt und wie immer sind Gäste und andere Neugierige herzlich willkommen! Ein Motto für diesen Abend gibt es auch schon: &#8220;Verschlusszeiten analoger Kameras selber messen&#8221;. Sebastian hatte das Verfahren hier (http://www.krahlmann.de/?p=1400) bereits im Detail vorgestellt. <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1561'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nächste Treffen im Plenum in Stuttgart (Landtagsgaststätte) wird am 3. August um 20:00 Uhr stattfinden. Der bekannte Tisch ist bestellt und wie immer sind Gäste und andere Neugierige herzlich willkommen! Ein Motto für diesen Abend gibt es auch schon: &#8220;Verschlusszeiten analoger Kameras selber messen&#8221;. Sebastian hatte das Verfahren hier (<a href="http://www.krahlmann.de/?p=1400">http://www.krahlmann.de/?p=1400</a>) bereits im Detail vorgestellt. Die abgebildete Anlage soll zum Treffen aufgebaut werden, sodass wir die Genauigkeit der Verschlusszeiten unserer Lieblingskameras testen (lassen) können.</p>
<p>Stets der Ihre<br />
Fürchtegott Krahlmann</p>
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		<title>Neues Forum für spiegellose Systemkameras</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mirrorless Forum]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute fiel der offizielle Startschuss für das internationale Mirrorless Forum (http://mirrorlessforum.com/forum.php), in dem es um spiegellose Systemkameras geht, die wahlweise auch als EVIL (Electronic Viewfinder Interchangeable Lenses) oder CSC (Compact System Cameras) bezeichnet werden. Schwerpunktmäßig geht es um Micro Fourthirds (Lumix G-Series, Olympus Pen) Sony NEX Samsung NX Ricoh GXR und natürlich um all die <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1529'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fiel der offizielle Startschuss für das internationale Mirrorless Forum (<a href="http://mirrorlessforum.com/forum.php">http://mirrorlessforum.com/forum.php</a>), in dem es um spiegellose Systemkameras geht, die wahlweise auch als EVIL (Electronic Viewfinder Interchangeable Lenses) oder CSC (Compact System Cameras) bezeichnet werden. Schwerpunktmäßig geht es um</p>
<ul>
<li> Micro Fourthirds (Lumix G-Series, Olympus Pen)</li>
<li> Sony NEX</li>
<li> Samsung NX</li>
<li> Ricoh GXR</li>
</ul>
<p>und natürlich um all die anderen Hersteller, die demnächst auf diesen Zug aufspringen werden. Hinter dem neuen englischsprachigen Forum stehen Andrea Pizzini und Andreas Jürgensen. Letzterer betreibt bereits das internationale Leica Forum und das deutschsprachige Systemkamera Forum.</p>
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		<title>Es muss ein Bild durch Deutschland gehen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Knipsverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[MphinF]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren! Aus aktuellem Grunde greife ich an dieser Stelle einen Satz unseres Bundespräsidenten a.D. Roman Herzog in abgewandelter Form auf. Warum tut er das, werden sich einige fragen. Ich antworte, aus zweierlei Gründen: Zum einen stand wieder einmal eine Wahl des Bundespräsidenten an, und so fiel mir dieser Satz ein, zum anderen <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1455'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Damen und Herren!</p>
<p>Aus aktuellem Grunde greife ich an dieser Stelle einen Satz unseres Bundespräsidenten a.D. Roman Herzog in abgewandelter Form auf. Warum tut er das, werden sich einige fragen. Ich antworte, aus zweierlei Gründen: Zum einen stand wieder einmal eine Wahl des Bundespräsidenten an, und so fiel mir dieser Satz ein, zum anderen erscheint mir die Bundesrepublik Deutschland nicht nur von Politikverdrossenheit, die jeder beklagt und wenig dagegen tut, gezeichnet, sondern ebenso sehr die internetforennutzende Fotografie von einer unglaublichen Knipsverdrossenheit in eben jenem unserem Lande. Analog zur Politik wird auch hier geklagt, was nur möglich ist, aber wenig Abhilfe geleistet. Aus diesem Grunde sah ich mich veranlasst, an meine Gedanken der <a href="http://www.krahlmann.de/?p=1121">MPhinF</a> anzuknüpfen und ein paar Denkanstöße zur Knipsverdrossenheit vorzustellen.<span id="more-1455"></span></p>
<p>Lassen Sie mich zunächst meine Beobachtung schildern: Die internetforennutzenden Fotografen versammeln sich zunehmend an jenen Orten, die ihnen vertraut sind und die sie &#8220;ihr&#8221; Forum nennen, um lediglich Kommentare abzugeben. Dabei fällt auf, dass die wenigen Bilder, die hier gezeigt werden, oftmals fragwürdigen Charakter haben. Aber an Stelle einer Präsentation von guten und interessanten Bildern, wird in interessanter Weise provoziert oder wider besseren Wissens gehandelt.</p>
<p>Auffallend ist weiterhin, dass viele Nutzer einen enormen Zeitaufwand verwenden, um alles zu kommentieren und überall ihre persönliche Meinung anzubringen, die in erheblichem Maße den Grundsätzen der MPhinF widerspricht. Dabei erscheint die Lösung des Problems so nahe: Gehen Sie raus, machen Sie Fotos! Es muss ein Bild durch Deutschland gehen! Nein nicht nur eins, viele! Lassen Sie sich nicht durch Begriffe wie Bilderflut oder ähnlichem abschrecken. Zeigen Sie uns, dass Sie es wirklich können und wir uns freuen, die MPhinF darauf anwenden zu dürfen.</p>
<p>Um aus diesem Dilemma herauszutreten sind also folgende Punkte wichtig:</p>
<ol>
<li>Klagen Sie nicht, handeln Sie!</li>
<li>Denken Sie daran, wir haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, gerade hier!</li>
<li>Daraus folgt: Fotografieren Sie, was das Zeug hält. Gute Bilder werden in jedem Fall dabei sein.</li>
<li>Beachten Sie bei Ihren Bildern, wie auch bei jenen der anderen, die MPhinF. Sowohl vor dem Einstellen, als auch bei der Besprechung.</li>
<li>Beherzigen Sie Lübke und denken Sie nicht: &#8220;equal goes it loose&#8230;&#8221;, um ein Bild so richtig niederzumachen, sondern reflektieren Sie Ihr Werk und das der anderen!</li>
<li>Denn: &#8220;Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist&#8221; (Heuss).</li>
</ol>
<p>Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und bitte um eine ordentliche Diskussion des hier Vorgestellten. </p>
<p>Mit den besten Grüßen,<br />
Ihr tf</p>
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		<title>Fürchtegott Krahlmann feiert Geburtstag</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 07:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. Juli &#8211; wer kennte dieses Datum nicht? &#8211; hat Fürchtegott Krahlmann Geburtstag. Er wird ihn feiern. Der 18. Juli 2010 ist ein Sonntag. Und fast wäre Fürchtegott Krahlmann ein Sonntagskind geworden. Aber er ist eben ein wenig vorwitzig und so ist er spät nachts am Samstag in das virtuelle Leben getreten. Seinen Geburtstag <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1459'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Am 18. Juli &#8211; wer kennte dieses Datum nicht? &#8211; hat Fürchtegott Krahlmann Geburtstag. Er wird ihn feiern. Der 18. Juli 2010 ist ein Sonntag. Und fast wäre Fürchtegott Krahlmann ein Sonntagskind geworden. Aber er ist eben ein wenig vorwitzig und so ist er spät nachts am Samstag in das virtuelle Leben getreten. Seinen Geburtstag wird er noch vorwitziger feiern, am Freitag, dem <strong>16. Juli</strong>. Er begeht seinen Geburtstag mit einem Gartenfest im <strong>Cannstatter Kreutelstein</strong>. Das Festchen beginnt um <strong>18.00 Uhr</strong>. Es wird Bier und Wein, Brezeln und Brot geben.</p>
<p style="text-align: justify"><span id="more-1459"></span></p>
<p>Wer in Cannstatt zum Elly-Heuß-Knapp-Gymnasium an der Ecke Remstalstraße und Rommelhauser Straße in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle Nürnberger Straße findet, findet auch zum Kreutelstein. Kommt er mit dem Auto, parkt er am besten dort, kommt er mit der S-Bahn, geht er auf der Remstalstraße dahin. Von der Schule aus führt die Remstalstraße in einer scharfen Linkskurve in die Rommelshauser Straße.</p>
<p><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/07/bastian-041.jpg" rel="lightbox-1459"><img class="alignnone size-medium wp-image-1465" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/07/bastian-041-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Man biegt unvermeidbar nach links ab. Kommt man ans Ende der Schule, mündet ein Weg in die Gärten hinein von der Straße abzweigend nach rechts ein. Das Schild verrät, daß man im Kreutelstein ist. Diesen geteerten Weg geht man steil aufwärts, oben an den Weinbergen angekommen geht man nach rechts hinunter und findet zu dem Gartenfest. (Ein rechts hinter dem Zaun stehendes ortsunübliches aber praktisches blaues Sanitahäuschen verrät, daß man angekommen ist.)</p>
<p>Fürchtegott Krahlman beehrt sich, mit diesen Hinweisen seine Freunde mit ihren Partnern und Kindern zu seiner Geburtstagsfeier freundlichst einzuladen. Er wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie ihm die Ehre erweisen und sich einfinden wollten. Eine Mitteilung, ob Sie kommen wollen, würde ihm die Vorbereitung sehr erleichtern.</p>
<p>Da Fürchtegott Krahlmann nicht weiß, ob es am Freitag, 16. Juli abends nicht doch vielleicht regnen oder gewittern wird, hat er als Ausweichstermin den Sonntag, 18. Juli vorgesehen, allenfalls auch, aber nur sehr notfallsweise, den Samstag, 17. Juli. Und da er sich nicht klar ist, ob seine Einschätzung des Wetters mit der seiner Gäste übereinstimmt, wird er am Freitag, 16. Juli um 15.00 Uhr in diesem Blog mitteilen, wie er &#8211; wohlberaten durch die Administratoren &#8211; die Aussichten einschätzt und sagen, ob wir uns am Freitag, gegebenenfalls am Sonntag, notfalls am Samstag unter freiem Himmel und im Schatten der Obstbäume zusammenfinden können.</p>
<p>Fürchtegott Krahlman würde sich sehr freuen, wenn Sie vom Fest Bilder machen wollten und bei Krahlmann.de einstellen; Kranz- und Blumenspenden etc. sind schließlich für ein Gartenfest weniger geeignet.</p>
<p>Stets der Ihre<br />
Fürchtegott Krahlmann</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verschlusszeiten analoger Kameras selber messen</title>
		<link>http://www.krahlmann.de/?p=1400</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stocherkahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlusszeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor etwa einem Jahr kam ich eigentlich eher zufällig zu meiner ersten analogen Mess­sucherkamera, einer Leica M4-P. (Übrigens habe ich zu dieser Zeit auch Herrn Krahlmann kennen gelernt ). Ich bekam immer mehr Spaß an der Kamera und vor allem dem sehr schönen alten 50er-Summilux. Die Belichtung habe ich per Hand­belichtungs­messer übernommen. Ob aber die <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1400'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1411 alignleft" style="margin-top: 5px; margin-right: 15px;" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/aufmacherbild.jpg" alt="" width="150" height="150" />Vor etwa einem Jahr kam ich eigentlich eher zufällig zu meiner ersten analogen Mess­sucherkamera, einer Leica M4-P. (Übrigens habe ich zu dieser Zeit auch Herrn Krahlmann kennen gelernt <img src='http://www.krahlmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Ich bekam immer mehr Spaß an der Kamera und vor allem dem sehr schönen alten 50er-Summilux. Die Belichtung habe ich per Hand­belichtungs­messer übernommen. Ob aber die eingestellten Zeiten den echten Verschluss­zeiten der Kamera entsprachen oder nicht, wusste ich nicht. Die Zeiten mussten also ausgemessen werden. Hier mein kleiner Erfahrungs­bereicht.</p>
<p>Das Grundprinzip der Verschlusszeitenmessung  ist recht einfach. Ein Laserstrahl erzeugt durch den Verschluss der Kamera einen kurzen Lichtpuls dessen Zeit über einen PC gemessen wird.  Dazu wird der Mikrophoneingang der Soundkarte verwendet. Ein kleines Programm simuliert am PC ein Oszilloskop, mit dem die Dauer der Lichtpulse bestimmt werden kann.</p>
<p><strong>Was wird alles benötigt:</strong></p>
<ul>
<li>Ein PC mit Mikrophoneingang</li>
<li>Die Software scope V1.32 <a href="http://www.zeitnitz.de/Christian/scope_de">Soundcard Oszilloskop</a><br />
(Achtung die Software ist nur für den privaten Gebrauch frei!)</li>
<li>Eine Laserquelle (z.B. roter Diodenlaser P out &lt; 1mW)</li>
<li>Eine Si-Photodiode (z.B. <a href="http://www.conrad.de/ce/de/product/152977/PHOTO-DIODE-BPW21-TO39/5204104#download-dokumente">PHOTO-DIODE BPW21 TO39 im Conrad Online Shop</a>)</li>
</ul>
<p><span id="more-1400"></span><br />
Ganz hilfreich könnte noch dieser Link sein: <a href="http://www.amazon.de/Lernpaket-Laser-Experimente-G%C3%BCnter-Wahl/dp/3645650121/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1275827815&amp;sr=8-2">Lernpaket Laser-Experimente: Amazon.de: Günter Wahl: Bücher</a></p>
<p>Dieses Laserbastelset enthält bis auf die Photodiode alle Bauelemente, die man benötigt. Der Laser&shy;strom&shy;treiber muss hier auf einer kleinen Steckplatine selber zusammengebaut werden. (Wer keine Angst vor kleineren Elektronik-Basteleien hat, macht das mühelos selbst.)</p>
<p><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-0.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1410 alignnone" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-0-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a></p>
<p><strong>Bemerkung zur Laserquelle:</strong></p>
<p>Als Laserquelle eignet sich theoretisch fast jeder Dauerstrichlaser. Ich empfehle aber für den Betreib einen einfachen roten Diodenlaser mit einer Ausgangsleistung &lt; 1mW, so wie man ihn beispielsweise als kleinen Laserpointer kennt.</p>
<p>Aber Achtung: Es gibt am Markt viele (vor allem grüne) Laser, die teilweise bedeutend höhere Ausgangsleistungen erreichen. Dazu kommt, dass bei vielen dieser frequenzverdoppelten Laser auch noch ein ordentlicher Anteil Infrarotlicht mit im Laserlicht enthalten sein kann. Bei einer zu hohen Leistung kann möglicherweise der Verschluss beschädigt werden – also Vorsicht! Viel hilft hier nicht viel. Hinzu kommt, dass die Photodiode ohnehin nur etwa 1mW an Lichtleistung messen kann.</p>
<p>Bei größeren Lichtleistungen als 1mW geht die Diode in Sättigung. Ist dies der Fall, sollte man den Laser einfach mit einem passenden ND Filter abschwächen. Ein Signal zu Rauschverhältnis von 1 zu 20 reicht eigentlich schon prima aus. Und man ist auf der sicheren Seite was eine mögliche Beschädigung des Verschlusses angeht.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Nach dem Zusammenbau sieht es in etwa so aus:</strong></p>
<div id="attachment_1417" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-11.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1417" title="Abb.1: Laser mit Kollimator und Stromtreiber" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-11-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Abb.1: Laser mit Kollimator und Stromtreiber </p></div>
<div id="attachment_1420" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-22.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1420 " title="Abb.2: Photodiode mit Klinkenkabel" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-22-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.2: Photodiode mit Klinkenkabel</p></div>
<p>&#8230; und jetzt geht’s los!</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Schritt 1:  Die Scope Software  einrichten und starten</strong></p>
<p>Die Scope-Software ist recht einfach. Mann spielt damit am besten etwas, um sich mit den Funktionen vertraut zu machen. Die Einstellungen kann man etwa wie in einem der unteren Screenshots  wählen. Hier wird automatisch auf den Lichtpuls getriggert. Mit zwei Zeitmarken kann man die Zeitdifferenz  der beiden Pulsflanken messen.</p>
<p><strong>Schritt 2: Photodiode und Laser ausrichten</strong></p>
<p>Die Laserdiode wird so ausgerichtet, dass der Laserstrahl die Photodiode mittig trifft. Der Laser aus der Bastelbox besitzt einen kleinen Kollimator mit dem man den Laser fokussieren kann. Am besten fokussiert man den Strahl auf die Position, an der sich der Verschluss der Kamera befindet. Somit bekommt der Lichtpuls sehr steile Flanken, und die Pulsdauer lässt sich gut ausmessen. Hinter dem Fokus divergiert der Strahl. Die Photodiode sollte die gesamte Lichtmenge auffangen können. Wenn der Strahl schon zu groß ist, kann man einfach mit einer zweiten Linse (z.B. 50mm Objektiv) den Strahl nochmals auf die Photodiode fokussieren. Wenn alles fertig ist, könnte es so aussehen:</p>
<div id="attachment_1423" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-3.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1423" title="Abb.3  Laser ausgerichtet auf Photodiode" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-3-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.3:  Laser ausgerichtet auf Photodiode</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Schritt 3: Jetzt nur noch die Kamera  einbauen &#8230;<br />
</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_1424" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-4.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1424" title="Abb.4  kompletter Versuchsaufbau mit Kamera" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-4-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.4:  kompletter Versuchsaufbau mit Kamera</p></div>
<p>&#8230; und schon kann es losgehen. Oszi scharf schalten (Run/Stop Button), und den Auslöser drücken. Wenn der Triggerpunkt richtig gesetzt ist sieht es auf dem PC wie auf den kommenden Bildern aus.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_1425" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-5.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1425" title="Abb. 5: Beispiel für Messung einer langen Belichtungszeit" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-5-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 5: Beispiel für Messung einer langen Belichtungszeit</p></div>
<p>Bei den langen Messzeiten bekommt man aufgrund der ac-Kopplung des Mikrophoneingangs zwei einzelne Peaks, dessen Abstand die Belichtungszeit ist. In diesem Beispiel lag die  Kamera Einstellung bei 1s. Gemessen wurden  962ms &#8211; ganz gut.</p>
<div id="attachment_1426" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-6.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1426 " title="Abb. 6: Beispiel für Messung einer kurzen Belichtungszeit" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-6-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 6: Beispiel für Messung einer kurzen Belichtungszeit</p></div>
<p>Bei kurzen Zeiten sieht man einen Puls, da der Eingang zu langsam nachregelt. Hier hat der Puls eine Länge von 3.9ms ~ 1/250s</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Schritt 4: Auswertung der Messdaten</strong></p>
<p>Für jede Belichtungszeit kann man so die Zeiten messen. Die Auswertung und Darstellung habe ich mit Excel gemacht, das geht recht schnell und generiert hübsche Bildchen.</p>
<p>Hier zwei Beispiele. Im ersten Bild wurde eine Leica M3 mit der Seriennummer 780xxx gemessen. Diese Kamera war Anfang des Jahres zur Überholung beim Custumor Service der Firma Leica Camera AG in Solms. Nach dem Service sind die Zeiten wieder sehr gut eingestellt:</p>
<div id="attachment_1427" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-7.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1427" title="Abb. 7: Abweichung der Verschlusszeiten in Blendenwerten M3-780xxx" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-7-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 7: Abweichung der Verschlusszeiten in Blendenwerten M3-780xxx</p></div>
<p>In der zweiten Auswertung wurde eine Leica M4P mit der Seriennummer 156xxx gemessen.  Diese Kamera wurde wohl in der Vergangenheit ebenfalls überholt, der Zeitpunkt und der ausführende Service sind mir jedoch nicht bekannt. Erkennbar ist die Tendenz zur Unterbelichtung bei den kürzeren Zeiten:</p>
<div id="attachment_1428" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-8.jpg" rel="lightbox-1400"><img class="size-medium wp-image-1428" title="Abb. 8: Abweichung der Verschlusszeiten in Blendenwerten M4P-156xxx" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/Abb-8-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 8: Abweichung der Verschlusszeiten in Blendenwerten M4P-156xxx</p></div>
<p>So, und jetzt viel Spaß beim Nachmachen!</p>
<p>wünscht<br />
Sebastian</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dienstag + 6. Juli + 20:00 Uhr = Plenum</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Plenum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nächste Treffen im Plenum in Stuttgart (Landtagsgaststätte) wird alten Traditionen folgend wieder am ersten Dienstag im Monat stattfinden, also am 6. Juli um 20:00 Uhr. Wie immer sind Gäste herzlich willkommen! (Und dem sei noch hinzugefügt, was wir im Rahmen des letzten Treffens gelernt haben: Entfernungen sind relativ.) Stets der Ihre Fürchtegott Krahlmann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nächste Treffen im Plenum in Stuttgart (Landtagsgaststätte) wird alten Traditionen folgend wieder am ersten Dienstag im Monat stattfinden, also am 6. Juli um 20:00 Uhr. Wie immer sind Gäste herzlich willkommen! (Und dem sei noch hinzugefügt, was wir im Rahmen des letzten Treffens gelernt haben: Entfernungen sind relativ.)</p>
<p>Stets der Ihre<br />
Fürchtegott Krahlmann</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eröffnung: Für hier reicht&#8217;s. Heimat.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 13:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Redemanuskript: Für hier reicht&#8217;s. Heimat. Gehalten von str am 9. Juni 2010 im Rahmen der Vernissage zur Ausstellungseröffnung in den Ausstellungs­räumen der Ludwigstraße 83 in Stuttgart-West Verehrte Damen und Herren, liebe Hausgemeinschaft in der Ludwigstraße 83, verehrte Besucher, liebe Photofreunde. «Für hier reicht&#8217;s.» Der Titel kann mißverstanden werden. Für die Ludwigstraße 83 reicht&#8217;s ja, für <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1334'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Redemanuskript: Für hier reicht&#8217;s. Heimat.<br />
Gehalten von str am 9. Juni 2010 im Rahmen der Vernissage zur Ausstellungseröffnung in den Ausstellungs­räumen der Ludwigstraße 83 in Stuttgart-West</em></p>
<p><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/100607-Aufbau-Bild21a.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="size-thumbnail wp-image-1318 alignleft" style="margin-top: 5px; margin-right: 15px;" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/100607-Aufbau-Bild21a-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Verehrte Damen und Herren, liebe Hausgemeinschaft in der Ludwigstraße 83, verehrte Besucher, liebe Photofreunde.</p>
<p>«Für hier reicht&#8217;s.» Der Titel kann mißverstanden werden. Für die Ludwigstraße 83 reicht&#8217;s ja, für den Stuttgarter Westen reicht&#8217;s, für die Landeshauptstadt reicht&#8217;s. Der Titel kann mißverstanden werden, er muß nicht mißverstanden werden, er muß aber nicht eindeutig sein, kann vieldeutig verstanden werden. Wir werden ganz am Schluß sehen, was er bedeuten könnte.</p>
<p>Die Ausstellung hat einen Untertitel. Den haben wir auf Plakaten und Karten weggelassen. Er kann noch mehr mißverstanden werden. Er lautet «Heimat». Wer dächte da nicht an Lederhosen und Dirndl, an Wasserfälle aus schwindelnden Höhen oder an die Dorflinde und ein holzgetäfertes Innenleben? Jeder mag daran denken, wenn er mag, aber auf den hier ausgehängten Bildern wird er das nicht sehen.<span id="more-1334"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;">«Heimat ist, was jeder kennt, und worin noch keiner war.»</p>
<p>Das klingt schon anders, tönt utopisch, wie eben der Tübinger Philosoph Ernst Bloch inwendig voller Utopie ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;">«Heimat ist, was jeder kennt, und worin noch keiner war.»</p>
<p>Was jeder kennt, ist eine Erinnerung an einen Augenblick, zu dem er sagen mochte: «Verweile doch; du bist so schön», es ist eine Ahnung, die nur noch Eingedenken ist und schon gar nicht gezeigt und vorgewiesen werden kann. Die ausformulierte Nennung und der direkte Blick auf jeden utopischen Gehalt würden ihn zerstören. Das Glück steht unter dem Bilderverbot. Gleichwohl muß es gedacht, und gleichwohl soll es in Bildern gezeigt werden.</p>
<p>Tübingen: Wir sehen es drei mal in der Ausstellung. Farbenprächtig und in voller Stimmigkeit leuchtet ein Stück der Neckarfront. Dort könnte Heimat sein, da möchte man wohnen.  Da, in dem Turm? Da, wo die aufstrebende Bahn Hölderlins längst gebeugt war, von der Liebe und tiefer vom Leid? Das Bild verharrt in seiner imaginären Linienführung in der Zeit davor, es ist voller aufwärtsgewandter Blickrichtung.  Oder senkt sich der Blick, senkt sich in der Diagonalen hinab in eine unnennbare, geheimnisvolle Tiefe wie in dem andern Tübingenbild, dem Spiegelbild am Neckar. Geht es dort wie im Spiegelbild aus Hannover in einen Urgrund oder Abgrund hinab?  Bloch erzählt von der wohnlich träumenden Stadt, wie sie dem Reisenden, der von der Neckarallee herkommt, als Inbegriff von Heimat erscheint.  Betritt der fremde Besucher aber den Markt, hört er vom Hackblock, auf dem der Metzger seine Frau erschlagen hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/1tuebingen1.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1361" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/1tuebingen1-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/1bkaan.jpg" rel="lightbox-1334"><img src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/1bkaan-300x125.jpg" alt="" title="" width="300" height="125" class="aligncenter size-medium wp-image-1390" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Vermutlich, ich habe nicht nachgezählt, sind die meisten der hier gezeigten Bilder menschenleer, sehr auffällig menschenleer. Heimat ist ein Traumbild, wirkliche Menschen fordern zu Antwort oder Aktion heraus. Der Telephonist aus Tübingen freilich nicht, er telephoniert sich aus der Gegenwart hinweg, schräg nach links sieht man Leute, unscharf, wie es den Gesetzen der Photographie entsprechend schön dargestellt werden kann, unscharf im Hintergrund verschwindend. Die greifbare Nähe wird zur imaginären Ferne, zu einem, Traum-, einem Trugbild, einer Verdrängung von Nähe?</p>
<p>Unschärfe der Bewegung ist ebenfalls ein spezielles Mittel photographischer Darstellung. Ein Kinderspielplatz aus dem Stuttgarter Westen zeigt einen Ort, an dem Kinder sich in wirbelnder Bewegung aufgehoben fühlen, der kritische Erwachsene jedoch die Ärmlichkeit des für Kinder sauber ausgesparten Raums sehen könnte und sich lieber hinwegdenkt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/2spielplatz.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1363" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/2spielplatz-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a>Drei Bilder reden von der Zukunft, einem Neubaugebiet, einer neuen Heimat. Steinmauern, genau über Sichthöhe verlaufend, verstellen mehr als sie freigeben, und wo eine davon den Blick freigibt, fällt er auf einen abgelebter Traum einer früheren neuen Heimat, welche Wunde in der Landschaft ist. In der Nähe mag es schmuck aussehen, nach Heimat eben, so daß es die nächste Generation von dort hinauszieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/3neubau.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1365" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/3neubau-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a>Eine Tiefe, ein Fallen, ein Abwärts, ein endgültiges scheinen die beiden Bilder mit Grabsteinen anzudeuten, sie kippen nach unten, folgen einer Schwerkraft des Zugrundegehens. Die dort liegen, können nicht mehr hinweg, liegen seit langer Zeit dort, als sie noch nicht weggewollt haben und es zu spät gewesen wäre, der unheimlichen Heimat zu entfliehen. Es sind jüdische Gräber, wie man sogleich ahnt, sich durch die Schriftzüge darauf vergewissern kann. Man liest sie von rechts nach links. Wohin zieht es dann das Bild, wenn man es dergestalt &#8211; verkehrtherum?, richtigherum? &#8211; liest?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/4grabsteine.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1364" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/4grabsteine-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a>Und schaut man sich weiter hier um, sieht man Bilder aus vertrauter Umgebung ihrer Photographen, eine Kaschemme, Betonwände. Wo wohnt Ihr?, an welchen wüsten Ort seid Ihr geraten?, möchte man die Bildautoren fragen, wenn man einen ersten Blick auf die Aufnahmen geworfen hat. Zum Teil verletzen sie die Regeln der Proportion wie absichtlich, zum Teil überbetonen sie das äußere Maß.<br />
<a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/5kaschemme.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1369" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/5kaschemme-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;">«Heimat ist»,</p>
<p>möchte man nun abschließend und endgültig und mehr als reichlich genervt antiutopisch formulieren,</p>
<p style="padding-left: 30px;">«Heimat ist, wo jeder wegmöchte, und kaum einer kann.»</p>
<p>Aber schaut man genau hin, sieht man, daß in diesen Bildern von Beton und Kaschemme eine Liebe zu  Formen und Farben sich zeigt, als ob sie in dem, was vor Augen ist, dem Unsäglich-Schäbigen, etwa festhalten wollten, was ganz anders ist als lieblose Härte oder Gleichgültigkeit.</p>
<p>Keines der Bilder ist eindeutig, objektiv, wie man so sagt, ja eine der Serien zeigt vielleicht, daß das Identische das Nichtidentische sein könnte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/6heimat.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1366" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/6heimat-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/7heimat.jpg" rel="lightbox-1334"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1367" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/7heimat-300x160.jpg" alt="" width="300" height="160" /></a></p>
<p>Die Bilder, starr und festgehalten, wie sie dahängen, verweisen auf eine Bewegung des Geistes und der Seele ihrer Betrachter, erst da sind vollendet, so vollendet, wie sie von ihren Bildautoren weder geträumt noch gedacht worden sind. Keines der Bilder ist eindeutig, jedes hat vielfältigen Sinn, der ihm erst aus der Betrachtung zuwächst.</p>
<p>Der Satz «Für hier reicht&#8217;s» ist vielfältig. Es reicht, kann bedeuten «es ist jetzt genug», also ich bin es satt und leid, oder «es ist genug», mehr bedarf es gar nicht. Lassen Sie sich so oder so an den Bildern genügen: «Für hier reicht&#8217;s.»</p>
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		<title>Street im Suff. Bastian A. erhält den zweiten Preis</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 18:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>str</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Bastian A. Die Letzten werden die Ersten sein. Nein, die Ersten, nicht die Zweiten. Der Allererste muß drei Flaschen Trollinger trinken. Nur Kenner wissen, was das heißt. Der zweite unter den Ersten geht auch nicht ganz straflos aus. Seine Serie wird mit einer Kunstkritik gewürdigt. Sie, lieber Bastian A., erfahren also durch einen andern, <a href='http://www.krahlmann.de/?p=1321'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/stgt_groß.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1322" src="http://www.krahlmann.de/wp-content/uploads/2010/06/stgt_groß-300x69.jpg" alt="" width="300" height="69" /></a></p>
<p>Lieber Bastian A.</p>
<p>Die Letzten werden die Ersten sein. Nein, die Ersten, nicht die Zweiten. Der Allererste muß drei Flaschen Trollinger trinken. Nur Kenner wissen, was das heißt. Der zweite unter den Ersten geht auch nicht ganz straflos aus. Seine Serie wird mit einer Kunstkritik gewürdigt. Sie, lieber Bastian A., erfahren also durch einen andern, wie gut Ihr Wettbewerbsbeitrag ist, und was Sie sich dabei gedacht haben. Erst der Dritte und Letzte unter den Ersten ist der eigentliche Sieger. Er muß weder trinken noch lesen. Die Letzten werden die Ersten sein.<span id="more-1321"></span></p>
<p>Der Letzte waren Sie, der Letztabgebende. Unter den Ersten sind Sie. Wer hätte von Ihnen etwas anderes erwartet, als daß Sie gerade noch rechtzeitig kommmen. Was heißt schon rechtzeitig? Um dreiundzwanziguhrfünfundzwanzig kamen Sie denen zuvor, die erst um dreiundzwanziguhrneunundfünfzig eingeschaltet haben.  Gartuliere! Sie haben Ihre kritischen Beobachter vor ein fait accompli gestellt.</p>
<p>Bastian A., Sie haben eine Verstehensanleitung gegeben: «Verwendet wurde: Rotwein, Zeiss Ikon Ikonta 4,5&#215;6, Bier, Novar-Anastigmat 3,5/75mm, Ramazotti, Ilford Delta 3200. Zwischendurch eine Cola.» Vielen Dank, das hilft mir.</p>
<p>Hoffentlich war die Reihenfolge der Getränke anders. Ich sage das nur, weil ich gehört habe, man solle kein Bier auf Rotwein trinken. Und hoffentlich war der Rotwein kein Trollinger. Das sage ich, weil Sie mir einmal gesagt haben, es gäbe kaum einen guten Trollinger mehr. Erstaunlich ist, daß Sie zwischendurch eine Cola getrunken haben.  Ein Württembergischer Trollinger nämlich schmeckt wie Cola mit Alkohol, also süß und klebrig. Und eine Cola schmeckt wie ein Trollinger ohne Alkohol, also klebrig und süß. Ramazotti ist eine Steigerungsform von Trollinger oder Cola.</p>
<p>Bleibt mir also, die Zeiss-Ikonta zu loben, den Anastigmaten, den Film und vor allem das Format. Es ist höchst angenehem, ein Kompromiss zwischen dem Leicaformat und dem Hasselbladformat, nicht sehr rechteckig, wie es 24&#215;26 wäre, fast ein wenig quadratisch, wie es 6&#215;6 wäre, um es einmal leicht ungeometrisch zu sagen.</p>
<p>Ihre Bilder sind sämtlich im Hochformat, stehend also, nicht liegend. Zunächst erregt das Überraschung, ja Bewunderung. Vorgabe war «Suff». Aber Sie werden zugeben, daß sie nach Bier, Ramazotti, Rotwein, welcher auch immer, und zwischendurch Cola gar nicht mehr daran gedacht haben, daß die Camera in der Normalhaltung senkrecht stehende Bilder macht und für Querformat hätte um 90° gedreht werden müssen. Wir sollten anregen, die Zeiss Ikonta 4,5&#215;6 zur  Normalcamera für Street im Suff zu ernennen.</p>
<p>Wir sehen auf den sechs Bildern Personen, vermutlich ist es nachts, vermutlich irgendeine der Kneipen in einer Großstadt, ein Frühsommerabend, kein Regen also, keine Pelzmäntel also, keine warmen Mützen, keine Handschuhe und shawls.</p>
<p>Die dramatis personae sind nicht oder allenfalls schwer identifizierbar. Sie sind ein jeder der Inbegriff des Nachtschwärmers, der in die Anonymität eines städtisch-individuellen  Daseinsentwurfs untertaucht: cool, dabei, unberührbar, isoliert, eben dem Sein entrückt, das er ausdrückt. Nacht umgibt ihn, das spärlich verbleibende Licht macht nichts anderes als eben dies sichtbar.</p>
<p>Doch da gibt es ein Paar von Beinen, die dem Licht Kontur geben. Dies Bild, das zweite in der Serie, ist der Stern einer Orientierung. Keine der Personen in der Serie ist als ganze gesehen und abgebildet, Personen der Großstadtnacht ziehen wie die Welt aus dem Suff gesehen als disiecta membra den Blick auf sich: Da eine Frisur, dort ein Armband, hier eine Jacke, daneben ein paar Beine. Das Ideal ist ein changierendes Flickwerk aus Einzelstücken. Eine vollständig erhaltene griechische Plastik ist mehr als das Leben, die  Großstadtbruchstücke sind die Wahrheit des Schönen, das sich nicht in ein einziges Individuum ergießt, sondern aus vielen zusammenschießt, der Rotwein das medium der Erkenntis solcher Schönheit. Und er zeigt die Kehrseite des Schönen: Die Beine im vorletzten Bild, auf die der Blick unzensiert fällt, schwer geworden sich nicht abwenden kann, rauben alle Illusionen.  Die vier Beine gehen grob dahin, fleischig, sexy  meinetwegen. Der Rest ist Licht und Dunkel, Rahmen und Zwischenstücke. Die Meisterwerke, das zweite und das vorletzte, brauchen Abwechslung und vor allem Kontext.</p>
<p>Lieber Bastian A., sagen Sie nicht, das hätten Sie so zeigen wollen, wie ich es gesagt habe, und widersprechen Sie mir nicht, indem Sie eine andere Intention vorgeben. Nur wo keine Intention ist, zeigt sich das Leben, wie es ist. Jeder hat mal keine Intention &#8212; auf seine Weise. Seien Sie glücklich genannt für diese Augenblicke Ihrer Intensionslosgkeit. Trinken Sie dem Rotwein zu, der Sie unterstützt und zu Ihrer höchst vollkommenen Unaufmerksamkeit geleitet hat. Sollte es das Bier oder der Ramazotti gewesen sein, erinnern Sie sich ihner freundlich, ich sehe Ihnen das heute mal nach. Das Cola, das ohne Alkohol, jedenfalls war&#8217;s nicht, das Sie in einen stillen Taumel interesselosen Wohlgefallens versetzt hat.</p>
<p>Stets der Ihre<br />
Ein weißer Languedoc-Roussillon und str.</p>
<p>PS., am Morgen danach: Ihre Bilder in reiner, nicht künstlich herbeigeführter Intentionslosigkeit gefallen mir besser. str.</p>
]]></content:encoded>
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