Heute fiel der offizielle Startschuss für das internationale Mirrorless Forum (http://mirrorlessforum.com/forum.php), in dem es um spiegellose Systemkameras geht, die wahlweise auch als EVIL (Electronic Viewfinder Interchangeable Lenses) oder CSC (Compact System Cameras) bezeichnet werden. Schwerpunktmäßig geht es um
- Micro Fourthirds (Lumix G-Series, Olympus Pen)
- Sony NEX
- Samsung NX
- Ricoh GXR
und natürlich um all die anderen Hersteller, die demnächst auf diesen Zug aufspringen werden. Hinter dem neuen englischsprachigen Forum stehen Andrea Pizzini und Andreas Jürgensen. Letzterer betreibt bereits das internationale Leica Forum und das deutschsprachige Systemkamera Forum.
Am 18. Juli – wer kennte dieses Datum nicht? – hat Fürchtegott Krahlmann Geburtstag. Er wird ihn feiern. Der 18. Juli 2010 ist ein Sonntag. Und fast wäre Fürchtegott Krahlmann ein Sonntagskind geworden. Aber er ist eben ein wenig vorwitzig und so ist er spät nachts am Samstag in das virtuelle Leben getreten. Seinen Geburtstag wird er noch vorwitziger feiern, am Freitag, dem 16. Juli. Er begeht seinen Geburtstag mit einem Gartenfest im Cannstatter Kreutelstein. Das Festchen beginnt um 18.00 Uhr. Es wird Bier und Wein, Brezeln und Brot geben.
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Vor etwa einem Jahr kam ich eigentlich eher zufällig zu meiner ersten analogen Messsucherkamera, einer Leica M4-P. (Übrigens habe ich zu dieser Zeit auch Herrn Krahlmann kennen gelernt
). Ich bekam immer mehr Spaß an der Kamera und vor allem dem sehr schönen alten 50er-Summilux. Die Belichtung habe ich per Handbelichtungsmesser übernommen. Ob aber die eingestellten Zeiten den echten Verschlusszeiten der Kamera entsprachen oder nicht, wusste ich nicht. Die Zeiten mussten also ausgemessen werden. Hier mein kleiner Erfahrungsbereicht.
Das Grundprinzip der Verschlusszeitenmessung ist recht einfach. Ein Laserstrahl erzeugt durch den Verschluss der Kamera einen kurzen Lichtpuls dessen Zeit über einen PC gemessen wird. Dazu wird der Mikrophoneingang der Soundkarte verwendet. Ein kleines Programm simuliert am PC ein Oszilloskop, mit dem die Dauer der Lichtpulse bestimmt werden kann.
Was wird alles benötigt:
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Redemanuskript: Für hier reicht’s. Heimat.
Gehalten von str am 9. Juni 2010 im Rahmen der Vernissage zur Ausstellungseröffnung in den Ausstellungsräumen der Ludwigstraße 83 in Stuttgart-West
Verehrte Damen und Herren, liebe Hausgemeinschaft in der Ludwigstraße 83, verehrte Besucher, liebe Photofreunde.
«Für hier reicht’s.» Der Titel kann mißverstanden werden. Für die Ludwigstraße 83 reicht’s ja, für den Stuttgarter Westen reicht’s, für die Landeshauptstadt reicht’s. Der Titel kann mißverstanden werden, er muß nicht mißverstanden werden, er muß aber nicht eindeutig sein, kann vieldeutig verstanden werden. Wir werden ganz am Schluß sehen, was er bedeuten könnte.
Die Ausstellung hat einen Untertitel. Den haben wir auf Plakaten und Karten weggelassen. Er kann noch mehr mißverstanden werden. Er lautet «Heimat». Wer dächte da nicht an Lederhosen und Dirndl, an Wasserfälle aus schwindelnden Höhen oder an die Dorflinde und ein holzgetäfertes Innenleben? Jeder mag daran denken, wenn er mag, aber auf den hier ausgehängten Bildern wird er das nicht sehen. Weiterlesen »

Lieber Bastian A.
Die Letzten werden die Ersten sein. Nein, die Ersten, nicht die Zweiten. Der Allererste muß drei Flaschen Trollinger trinken. Nur Kenner wissen, was das heißt. Der zweite unter den Ersten geht auch nicht ganz straflos aus. Seine Serie wird mit einer Kunstkritik gewürdigt. Sie, lieber Bastian A., erfahren also durch einen andern, wie gut Ihr Wettbewerbsbeitrag ist, und was Sie sich dabei gedacht haben. Erst der Dritte und Letzte unter den Ersten ist der eigentliche Sieger. Er muß weder trinken noch lesen. Die Letzten werden die Ersten sein. Weiterlesen »
Meine Damen und Herren!
Es wird Zeit sich zu erheben und über die bereits veröffentlichten genialen Thesen und Grundsätze emporzusteigen. In einer Grundlegung zu einer Metaphysik der internetforennutzenden Fotografie und deren Fotografen, erscheint es mir nun an der Zeit, sich höheren Dingen zuzuwenden! Ich mache daher an dieser Stelle einen Vorschlag, der aufs Schärfste zu diskutieren ist! Diese Grundlegung, die wir kurz auch MphinF nennen können (eine gewisse Ähnlichkeit zu einer etwas sperrigen, wenngleich hervorragend geratenen Leica M ist hier nicht von der Hand zu weisen, soll aber nicht täuschen…), widmet sich fünf Begriffen, die das Verständnis, die Beurteilung und die Wertschätzung des Anderen sowie der eigenen Werke in den Mittelpunkt rückt. Die fünf zentralen Begriffe dabei sind:
- Verantwortung
- Vergebung
- Zuversicht
- Zufriedenheit und
- Mut (zum Besonderen)
Lassen sie mich an dieser Stelle einige Ausführungen zu diesen Schlagworten anfügen: Weiterlesen »
Fürchtegott Krahlmann meint, Fotografieren könne man auch ohne aus einem Forum verbannt worden zu sein. Nichts ist schöner und lebendiger als eine Serie von Bildern, die nach dem Genuß von Trollinger entstanden ist. Das Thema «Street im Suff» verspricht daher nicht nur dankbare und leicht zugängliche Motive, sondern auch viel Spaß beim Fotografieren und bei der Prämierung!
Teilnahmevoraussetzungen:
- Teilnahmeberechtigt sind alle bei Krahlmann angemeldeten Personen
- Das Mindestalter beträgt seit gestern 30 Jahre
- Ob sie eine Kamera besitzen wollen, müssen Sie selber wissen
Gesucht wird eine zusammenhängende Bildfolge, bestehend aus 4-6 Bildern, die nach vorherigem Genuß von Trollinger oder anderen – wenngleich weniger geeigneten – Getränken auf der Straße entstanden sind. Die Bilder können auf Film oder digital angefertigt werden. Der Scan des Negativstreifens oder das Digitalbild sollte im Format jpeg mit einer Breite von maximal 1200 Pixeln eingereicht werden. Dafür wird im F.E.D. ein eigener Thread eingerichtet.
Preise:
1. Preis: Vollständige Veröffentlichung der Siegerbilder auf der Seite Krahlmann.de zusammen mit drei ausführlich lobenden Kommentaren führender Forumsmitglieder. Einladung zum Treffen der Krahlmänner in Stuttgart und Ehrung im Kreise der Krahlmann-Mitglieder. Überreichung von 50 Farbfilmen und drei Flaschen Trollinger, Nachtschattenlage, sowie ad libitum Genuß von Eis in der Form ‘Eiszwerg Anton’.
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In meinem Block gibt es einen Leerraum!
Philosophie am Abend:
Ist es möglich durch Tauschen von Buchstaben und Neuordnung von Wörtern
Leerräume in einem Block sinnvoll zu füllen?
Beispiel I:
Laden im Block => Blog im Laden
Beispiel II:
Schatz, ich geh´ mal kurz um den Block!
Schatz, ich geh´ mal kurz zum Blog!


~Hach~
Wäre Herr R. S. aus S. nur einer von uns, wie leicht könnten wir es ausprobieren!
Faszination
Wer eine analoge oder digitale Leica M verwendet, benutzt oft auch eine Leica mit Schraubgewinde. Das verwundert. Nun gut, man steigt von der Leica mit Schraubgewinde auf zur Leica mit dem Meßsucher und dem Bajonett und behält noch ein Weilchen das vertraute Gerät. Wären dann solche, die von der M zur M39-Leica gekommen sind, Absteiger?
Propagandisten der Entschleunigung werden die Freunde der Schraubleica nicht sein. Eine Leica mit Schraubgewinde ist rascher aus der Manteltasche oder der Jacke geholt und rascher wieder in der Hosentasche verstaut als eine M. Sie ist viel kleiner und handlicher.
Ästheten der Technik werden sich eher an der gekonnten Formgebung der M erfreuen. Und Freunde der Funktionalität werden den einfacheren Gebrauch der M vorziehen: Die meistverwendeten Brennweiten, die von 28 bis 135mm werden im Sucher durch Leuchtrahmen eingespiegelt, Sucher und Entfernungsmesser sind in einem Fenster vereint, der Objektivwechsel ist durch das Bajonett einfacher. Weiterlesen »
Von Jägern und Sammlern – die neuen Gesetze der Serie
Der Mensch galt schon immer als Jäger und Sammler. Der Photograph ist hierfür der beste Beweis. Er jagt das Motiv mit seiner Kamera und sammelt die erlegten Bilder. Mancher tut dies digital auf der Festplatte seines Computer, ältere Exemplare bevorzugen nach wie vor das gedruckte Bild – vorzugsweise auf edlem Papier. Sie schmücken damit die Wände, die Bücherregale oder stapeln Kartons auf dem Dachboden.
Nun bietet sich das Jagen und Sammeln insbesondere für die sogenannte Serie an. Hierfür galten bisher feste Regeln, die der photographische Sammler zu beachten hatte. Völlig zu unrecht, wie meine jahrelangen Studien und Selbstversuche nun bewiesen. Heute ist es also an der Zeit mit diesen Regeln aufzuräumen und die neuen Gesetze der Serie zu nennen.
1. Die Ausrüstung
Bisher galt, bevor man eine Serie beginnt, muss zuerst die entsprechende Ausrüstung her. Unter einem fünfstelligen Investment in Kameras, Objektive, Stative, Filter etc. lief gar nix. Weiterlesen »
„Ich habe noch ein Photo-Shooting heute … wir treffen uns zum gemeinsamen Photo-Shooting …, Photo-Shooting zum Preis von …“
Landauf, landab hört man diesen unseligen Ausdruck, vielfach unterlegt mit einem Akzent süddeutscher, schweizerischer, hessischer, bayrischer oder anderer Prägung. Geradezu eine Seuche möchte ich dieses Unwort nennen. Heisst es doch übersetzt SCHIESSEN, wie martialisch! Pointiert ausgedrückt sagen wir also unter Verwendung dieses Unworts wir „er-schiessen“ mit unseren photographischen Apparaten unsere Photo-Modelle, Objekte oder besonders schröcklich … unsere abzulichtenden Freunde. Als ob weltweit nicht schon genug aufeinander „geschossen“ würde … verbal in bekannten grossen und kleineren Foto-Foren oder sogar echt mit Gewehren, Kanonen und anderweitigem Kriegszeugs.
Wie viel lieblicher und treffender ist doch da eine mehr oder weniger freie Übersetzung des aus dem altgriechischen stammenden Photographieren: Malen mit Licht … Lichtmalen …? Der geneigte Leser stelle sich vor: „Darf ich dich zum Lichtmalen einladen? Verzeihen Sie Madame, darf ich Sie mit Licht malen?” Heute treffen wir uns zum Lichtmalen! Lichtmal-Forum etc.
Verbannen wir das unselige Photo-Schiessen und ersetzen es durch Lichtmalen.
In diesem Sinne
Hochachtungsvoll
Gotthold M. F. von Rombach
Prado-News Nr. 13
Dr. Hagenbach und die Lichtführung
Mit Tallinn in Estland fand die im zweijährigen Turnus tagende Konferenz der IUSPC, (dem Weltverband zur Erhaltung historischer Projektoren / International Union of Societies für Projector Conservation) erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges in Osteuropa statt. Im Rahmen der hochkarätig besuchten Konferenz hielt dieses Mal Dr. Anselm Hagenbach das mit Spannung erwartete Hauptreferat.
Unter dem Titel „Lichtführung gestern und heute – zwischen Notwendigkeit und gesellschaftlicher Relevanz“ referierte Hagenbach wortlos seinen gänzlich auf visuelle Hilfsmittel gestützten Vortrag.
Dazu projizierte er mittels eines eindrucksvollen Episkops III L mit 1000-Watt-Lampe ausschließlich handschriftlich erstellte Blätter und Skizzen. Zur Unterstützung der Perzeption seiner Thesen durch das Auditorium machte er nur rhythmische Knatsch-Geräusche, indem er nahe am Mikrophon zwei Kondensorlinsen eines Pradolux 24 aneinander rieb.
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Gestern war Fürchtegott Krahlmanns Rütlitag. Wir erinnern uns: Bereits vor Wochen hatte sich hier eine Clique photographiebegeisterter Mitglieder der K-Gruppe traditionsgemäß verabredet. Nun versammelte man sich in großer Treue rund um die verschiedensten Derivate der gemeinsamen Lieblingskamera.


Auch wenn man damit vielleicht kein gutes Beispiel gibt: Dank unvorhergesehener Ereignisse der jüngsten Vergangenheit war es für alle Beteiligten ein besonders lustiger Abend. Und besonders lustige Abende sind ein Anlass für besonders lustige Maßnahmen. Aus Dankbarkeit und in Treue schwor man einträchtig, Jockele auf immer und ewig ein ehrendes Angedenken zu bewahren.


Ganz im Sinne des vorangegangenen Link-Tipps und der Begeisterung über das analoge Sofortbild darf ich Ihnen an dieser Stelle noch einen weiteren Hinweis geben: Christopher Thomas fotografierte mit einer Plattenkamera und einem Polaroid-Rückteil New York zu nachtschlafener Zeit. Dabei entstanden interessante Eindrücke einer Stadt, die doch schlafen kann … und in der Folge das Buch “New York Sleeps”. Wie zu hören war, wird ein weiterer Band folgen, dieser dann aber zur Lagunenstadt Venedig.
http://www.christopher-thomas.de >> art works >> new york



Ich wünsche allen Lesern, Autoren und Freunden
der Webseite www.krahlmann.de “Frohe Ostern!”
Stets der Ihre
Fürchtegott Krahlmann
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